WHITE DEER PLAIN at International Cinematographers‘ Film Festival „Manaki Brothers“

WHITE DEER PLAIN läuft ab dem 15.Sep auf dem Manaki Filmfest im offiziellen Programm.

Eleven films will be vying for the festival’s prestigious award, Golden Camera 300. In addition to „The Third Half“ and „Balkan’s Not Dead“, the official program also includes „This Must Be The Place“ (directed by Paolo Sorrentino with Luca Bigazzi as cinematographer), „Reality“ by Matteo Garrone and Marco Onorato as director of photography. The Russian cinematography is represented by „Bedouin“ (director Igor Voloshin and cinematographer Alexey Rodionov) and „Living“ (director Vasily Sigarev and cinematographer Alisher Khamidkhodjaev). The official program also consists two Chinese films – „White Deer Plain“ by Wang Quan’an and shot by Lutz Reitemeier, and „Mystery“ by Lou Ye and cinematographer Zeng Jian.

(http://tourismus-in-mazedonien.blogspot.de/2012/09/this-years-manaki-brothers-film.html)


Berlinale Silver Baer 2012 – White Deer Plain

Festivals sind Treffpunkte der Branche, des Publikums mit den Filmen, aber auch der Beginn wunderbarer Kooperationen. Wenn sich nämlich zwei noch völlig unbekannte Filmemacher begegnen und gemeinsam beschließen an einem Projekt zu arbeiten. Beim chinesischen Neujahrsempfang der Berlinale im Jahr 2000 trafen sich der chinesische Regisseur Wang Quan’an und der deutsche Kameramann Lutz Reitemeier. Das Treffen resultierte in einer nun vier Spielfilme umfassenden Zusammenarbeit und dem Gewinn der Berlinale 2006 mit Tuyas Hochzeit. Und es sind häufig die Bilder Reitemeiers, die die dramaturgisch dürftigen Filme Wangs sehr ansehnlich machen.

Bai Lu Yuan Berlinale Baer

Berlinale 2010 Silver Baer – Tuan Yuan

Fokus auf den letzten Film von Wang Quan’an, Preisträger des Goldenen Bären 2007 mit dem Film „Tuyas Ehe”.
Zum Zeitpunkt der Gründung der Volksrepublik China auf dem Kontinent und der Inselrepublik Taiwan, mussten sich die Gegner der kommunistischen Partei auf die Insel Taiwan zurückziehen. Unter ihnen befindet sich auch der ehemalige Soldat Liu Yansheng. Seit der Republikgründung sind 50 Jahre vergangen und Liu Yansheng hat endlich die Erlaubnis erhalten, nach Shanghai zurückzukehren. Hier trifft er auf Qiao Yu’e, seine Jugendliebe, der er vorschlägt, mit ihm nach Taiwan zu kommen. Qiao Yu’e steht nun eine schwierige Entscheidung bevor, die sie mit ihrer neugegründeten Familie insbesondere zu Tisch ausdiskutieren muss!

Durch die Wüste: Deutsche Produzenten koproduzieren mit Saudi Arabien

Am Rande der 65. Filmfestspiele von Cannes wurde bekannt, das deutsche Produzenten zu exotischen Ufern aufgebrochen sind und den ersten Film in Saudi Arabien mit Partnern aus dem reichen Öl-und Wüstenstaat realisiert haben. Bemerkenswert über den Umstand allein hinaus ist die Tatsache, das der Film von einer Frau inszeniert wurde und ein durchaus kritisches Thema zum Inhalt hat. An der Kamera der Stuttgarter Kameramann und Dozent an der Filmakademie Baden-Württemberg Lutz Reitemeier.

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Bai Lu Yuan – Kodak Magazin

German cinematographer Lutz Reitemeier was awarded a Silver Bear for Outstanding Artistic Achievement at the 2012 Berlinale Film Festival for his work on the Chinese feature film Bai Lu Yuan (White Deer Plain). The film marks the fifth co-operation between Reitemeier and director Wang Quanan. Tuya’s Marriage won the Golden Bear at Berlinale in 2007 and Tuan Yuan the Silver Bear in 2010.

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Interview im Kamermann Magazin zu Bai Lu Yuan

Jeder Blick ist anders: Der deutsche Kameramann Lutz Reitemeier bekam jüngst auf der Berlinale einen Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung, und zwar für seine Fotografie des chinesischen Films BAI LU YUAN von Wang Quan’an. Der Film (35 mm, 1:2,35, Farbe, 177 min, internationaler Titel: WHITE DEER PLAIN) ist nicht die erste Arbeit des DP in China, er arbeitet wahrscheinlich mehr dort als in Europa.

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Tuya’s Marriage Professional-Production Magazin

Er hat Erfahrung mit Drehs in China wie nur wenige deutsche Kameramänner. „Tuyas Hochzeit“, die jüngste Zusammenarbeit mit einem chinesischen Regisseur, führte Lutz Reitemeier sogar in den Wettbewerb der Berlinale. Im Gespräch mit Susanne Ehlerding berichtet Reitemeier über die Kommunikation im Kollektiv und den großzügigen Umgang der Chinesen mit Arbeitskraft.
Zwei Flugstunden nordwestlich von Peking lag das Hauptset von „Tuyas Hochzeit“, ein kleines Gehöft im trockenen, steinigen, chinesischen Teil der Mongolei. Das Equipment, das in Peking ausgeliehen wurde, war mit dem Lastwagen zwei Tage dorthin unterwegs. „In Peking kriegt man inzwischen alles, was man braucht“, sagt Lutz Reitemeier, „auch alle Arri- Kameras, teilweise bis zur neuesten Baureihe.“ Was nicht lieferbar ist, beispielsweise bestimmte Abstufungen von Filtern, wird aus Hongkong beschafft.

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Tuya’s Marriage Professional-Production Magazin

Tuyas Hochzeit TAZ Interview

Wird denn bei reinen chinesischen Spielfilmen mehr geplant?
Überhaupt nicht. Anders als in Deutschland gibt es fast keine Dispo. Man muss sich einfach fallen lassen und es akzeptieren, dass man manchmal erst spät abends erfährt, wann, wo und wie es am nächsten Morgen weitergeht und dass man manchmal auch nur ganz indirekt von Änderungen erfährt.
Das klingt nach Stress.
Andererseits gibt es einem viel Freiheit. Wenn etwas schief läuft, ist es kein so großes Problem wie vielleicht in Deutschland, wo jeder weitere Drehtag eine finanzielle Katastrophe ist.
Wie bereiten Sie sich auf einen Film wie „Tuya’s Marriage“ vor?

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TUYA TAZ Interview mit Lutz Reitemeier